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Mittwoch, 17. Februar 2010

Gedanken zum Aschermittwoch

Es ist Aschermittwoch. Gleichbedeutend mit dem ersten Tag nach Fasching. Was sich vor allem auch beruflich niederschlägt. Kein Mensch, den man (beruflich) braucht, ist erreichbar - offensichtlich sind alle dabei, den Rausch des vergangenen Tages auszuschlafen. (Liebenswerter(?) Anrufbeantworter um 9Uhr30: "Sie rufen außerhalb der Öffnungszeiten an. Diese sind Montag bis Freitag von 8 Uhr..."). Oder man hört sinnloses Gelalle, das zumindest mit keiner mir bekannten Sprache Ähnlichkeit hat. An einigen freilich ist das Ende des Faschings spurlos vorübergegangen, diese führen noch immer Karnevalshits (dabei hab ich von denen schon länger die Schnauze voll) als Warteschleife...Mich interessiert kein Pferd aufm Flur und schon gar nicht ob Hr X von Firma Y Klempner von Beruf ist.... Ich will mit den Leuten doch nur reeeeeeeedeeeeeeeen. Das kann doch so schwer nicht sein...


Es ist Aschermittwoch. Mein Magen knurrt und No Chance auf Schokolade, die ist sogar bei mir an 2 Tagen im Jahr tabu: an Karfreitag und eben an Aschermittwoch. Die ganzen 40 Tage halt ichs eh nicht aus, aber zumindest an diesen beiden Tagen - no choco for me, was auch bedeuted, daß es zum heutigen Fußballabend (hoffentlich wird das kein Aschermittwochkick) statt Schokolade die restlichen Erdnüsse vom Advent zum knabbern gibt.... Und auch beim Restessen wird an diesen beiden Tagen immens eingeschränkt...Den aktuellen Hunger versuche ich mit viel Trinken und Kaugummikauen zu überbrücken. Während der gefühlte 10 Kaugummi schon leicht ausgelutscht schmeckt (aber immerhin das ärgste Hungergefühl unterdrückt) lasse ich mir gerade feierlich verkünden, daß der Chef heut siiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiicher nicht erreichbar sei. Vielleicht am Freitag, wenn er da wieder "gesund"(=ausgenüchtert nach meinem Faschingswörterbuch) sei. So sehr ich jährlich im Fasching den Aschermittwoch herbeisehne, so froh bin ich dann an diesem Tag immer wieder, wenn er um ist. Heißt nämlich: Endlich wieder normal essen. Nebenbei bemerkt fällt mir auf, daß in Oldenburg "Jörg" so was wie ein Modename sein muß, Herr Riddenbuk oder so ist schon der keineahnungwievielte aus dem Örtchen, der mir unterkommt,der so heißt. Ach übrigens, und das ist kein verspäteter Faschingsscherz (eh schon wissen: Aschermittwoch!!!) der Jörg aus Oldenburg (nein, nicht der Riddendingsbums, sondern einer der x anderen) hat gestern seinen Vertrag verlängert - nämlich den mit dem FCB.

Natürlich ist auch für die Österreichische Sportwelt Aschermittwoch. Und zwar allertiefster. Man stelle sich vor: Jetzt ist Olympia schon 4 Tage alt und nach genau einem einzigen Alpinwettbewerb hält Österreich bei genau 0 Goldmedaillen. Drama. Skandal. Einfach unfaßbar. Wer anders alpin besser als Österreich. Eine Tragödie. Daß ausgerechnet die belächelten Randsportarten Biathon und Kunstbahnrodeln (in Österreich ist alles Randsportart, was nicht Ski Alpin ist) mit silber zugeschlagen haben, macht den Aschermittwoch noch aschiger... Sollte heute wieder kein Vertreter desÖsterreichischen Alpinstolzes vom obersten Podesterl lachen, dann.... geht die Welt unter. Und das am Aschermittwoch. Wie passend

2 Kommentare:

  1. wieder guter Blog.
    Geb dir da mit den alpinen, e wissen, vollkommen recht.
    Mit dem fasten an Aschermittwoch hab ichs nicht so, denn ich halte mich ja schon seit geraumer Zeit mit dem Essen zurück. Der grund ist dir ja auch bekannt!

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  2. danke.
    jo, ich weiß bescheid. naja, soooo zurückhalten dann auch nciht, halt kein fleisch, keine wurst, nix schlecken (bei mir schwer genug) und halt nciht bei jedem hungergefühl soort essen

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