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Donnerstag, 7. Januar 2010

Freundschaft (dedicated to Karin)

Was wären wir Frauen ohne Beste Freundinnen? Ein Häufchen Elend oder ein Hauch von nichts oder irgendwas dazwischen, was des ein oder andere (oder, um ehrlich zu sein beides!) tangiert. In einer ach so cruel world brauchen wir diese geniale Institution einfach. Wie die Luft zum Atmen oder so. Hey, mal im Ernst, wo, bitte gibts so etwas Wohltuendes, alle Wunden heilendes gratis und rezeptfrei, ohne, daß man in Apotheken (wäre ja wieder mit shoppen verbunden....) laufen muß? Eben!!! Beste Freundinnen sind ein wunderbares Allheilmittel bei alltäglichen (und nicht alltäglichen) Problemen und Sorgen. Streß mit Arbeit? Freundin weiß Rat (ähja, gelle, unsere Mails zu Klinikzeiten....) Man will mal einen Fiesling so richtig ärgern bzw demjenigen Streiche spielen? Freundin findet (im Normalfall) sogar die abwegigsten Ideen genial, meist sogar genialer als man selbst (Ich sag nur Labello). Liebeskummer? Freundin hat, wenn schon nicht die Patentlösung schlechthin, zumindest immer offene Ohren und Arme! Schätzenswert ohne gleichen. Beste Freundinnen sind auch wunderbare Ideenentwicklerinnen für alle möglichen und (noch mehr) unmöglichen Härtefälle. Ich sags Euch: Vergeßt Google und Wiki, vergeßt einschlägige Foren und Zeitungsratgeber, vergeßt Bücher und TV - fragt beste Freundin: Ihr habt die Garantie, daß was Gutes rauskommt (über die Einfachheit der Verwirklichung eines Ohnmachtsanfalles in the middle of nowhere, wo 100000 Sanis und Rettungsfuzzis rumstehen, denk ich ein andermal nach...) Beste Freundinnen kennen einen auch tendenziell besser als man selbst. Unschätzbarer Vorteil. Denn, wenn frau etwas selbst noch nicht ganz klar ist, beste Freundin weiß es schon, antizipiert (übrigens das Lieblingswort jedes italienischen TV-Fußballkommentators) und stößt einen, wenns sein muß, mit der Nase direkt auf die Tatsache, die vor den eigenen Augen unter Umständen (was heißt unter Umständen - "garantiert" muß es heißen!!!) verborgen geblieben wäre, zumindest wenn schon nicht für die Ewigkeit, so doch noch für eine ganze Weile, sei es, weil es unabsichtlich ist (in eher seltenen Fällen), sei es, weil man sich irgendwas nicht eingestehen will oder traut (Majorität der Fälle). Daß sich beste Freundinnen hervorragend dazu eignen, sich die Nächte in fremden Städten mit tiefsinnigen Gespräche über Gott, die ganze Welt, besoffene Organisten und dgl. mehr um die Ohren zu schlagen (dimmi, cara, haben wir in Kärnten oder Wien jemals(!!!) geschlafen???) und darüber zu philosophieren, was passiert wenn.... (Thema nach Wahl) versteht sich von selbst. Rückfall in präinfantile Zeiten, den frau nicht allein "bestreiten" will? Braucht sie auch nicht, beste Freundin ist sicher dazu bereit, diesen zu teilen. Beste Freundinnen haben - und dafür kann man nie nie nie genug danken - haben auch das einmalige Talent, die unvergleichliche Großzügigkeit (anders kann mans nicht nennen) einem allerlei Mist zu verzeihen, jede Menge gequirlte Sch***, egal, wie gequirlt die Sch*** auch immer sein mag. (an der Stelle noch mal fettes Danke!!!)


Irgendwie scheint mir die Hymne der Fußballfans gar nicht so wirklich für Fußballfans, sondern viel mehr für beste Freundinnen, geschrieben zu sein:


When you walk through a storm
hold your head up high
and don't be afraid of the dark.
At the end of the storm,
there's a golden sky
and the sweet silver-song of a lark.
Walk on through the wind,
walk on through the rain,
though your dreams be tossed und blown.
Walk on, walk on
with hope in your heart and
you'll never walk alone -
you'll never walk alone!

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