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Freitag, 24. September 2010

Mein persönlicher Giro d’Italia I

Jaaa, ich weiß, ich war gerade auf Urlaub. Stimmt schon. Aaaaaber: zum einen hab ich von Vater Staat und Mama Gesetz wegen eh 25 Tage pro Jahr gut, zum andern brauch ich mein e Dosis Italien und gaaaaanz außerdem hab ich mir neuen Urlaub aufs redlichste verdient! Bin ja schon wieder urlaubsreif Ende nie. Und angesichts meines derzeitigen Gemüts- und Seelenzustands ist etwas Abwechslung, etwas "den Kopf freibekommen" vielleicht gar nicht schlecht. Italien als Therapie sozusagen. So schlecht kann's mir ja bekanntlich gar nicht gehen, als daß Italien mich nicht zumindest ein bißchen (meist aber sehr viel) heilen und trösten könnte. Auf diese Wirkung vertrau ich nun einfach mal, daß es wieder hinhaut. Der Vorsehung und dem Himmel sei Dank, daß ich werte Freundinnen habe, die sogar bereit sind mit mir Italienverrückten dorthin zu kommen. Und dem Radsportverband sei gedankt, daß die doch tatsächlich ein Radrennen in meinen Urlaub gelegt haben. Ergo – Erst: La mia Emilia Romagna amata, das schönste, was ich in Italien kenne (mein geliebtes Trentino möge mir verzeihen) mit der besten Pasta der Welt (und das will angesichts der durchgängigen hohen Qualität in Italia as heißen), will heißen genau genommen nach Bologna – la dotta, la grassa, la rossa, und dann nach Pontedera, um in Peccioli (nur schlappe 10 km von Pontedera entfernt) endlich wieder Radsport live zu erleben.
Bis zu diesem Tag werde ich mir hoffentlich merken, daß dieses Rennen nicht Coppa dingsbums oder Coppa Sabairgendwas sondern Coppa Sabatini heißt. Und wehe, die Schlecks sind nicht am Start *droh* Ich meine, da fährt Fan kiiiiiiiiiilometerweit und dann sind die meistgewünschten Protagonisten nicht am Start? Ein Unding! Natürlich darf auch der dynamische Brillen-Tyler, Sprinter im Team Garmin Transitions gerne an den Start gehen, darf sogar 3 werden hinter eben Schleck&Schleck. Ich muß den Typen ja fragen, wie dynamisch seine Brillen sind, und eventuell versuchen ihm eine abzuluchsen. Die sind in Innenräumen nämlich klar und passen sich im Freien automatisch wechselnden Lichtverhältnissen an. Also genau das, was ich nach vielen schlaflosen Nächten, die sich in letzter Zeit ziemlich häufen, brauchen könnte, um meine "roten-mit-schwarzen-Schatten"-Augen optimal zu verbergen. Angesichts der Helle in unserem Büro (Dauerbedröhnung mit elektrischem Licht) ist es eh schon wieder fast so wie im Freien. Von daher… Dynamische Brillengläser von Garmin Transitions und Tyler Farrar ;)
Abgesehen von Tyler und den hoffentlich anreisenden Schlecks (Hey, Jungs, äh, also… ich meine, so als Dank für alles, was Saxo für Euch gemacht hat, bevor es von Spanien-Bertl verseucht wurde, könntet Ihr doch tatsächlich dieses ach-so-wichtige Rennen mitnehmen auf Eurer Abschiedstour. Und Italien ist immer eine Reise wert) freu ich mich, einen neuen Ort kennenzulernen, will heißen sogar zwei, nämlich Pontedera und Peccioli, meiner Freundin mein geliebtes Italien zu zeigen (alle anderen, die selbiges kennenlernen möchten – bitte melden. Anreise und Übernachtung ist per Selbstzahlung, außer es geht ins Trentino, alles andere gerne gratis von mir) und auf jede Menge Pasta. Und darauf, meinen Kopf wieder freizubekommen, Wundertherapie zu machen. In diesem Sinne – Bella Italia, vengo!!!

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